Zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit: Die neue Verpackungssteuer in Potsdam

26. Mai 2026

Zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit: Die neue Verpackungssteuer in Potsdam

Ab dem 1. Juli 2026 führt Potsdam die Verpackungssteuer ein. Ziel ist die Reduzierung von Müll in den Innenstädten. Für viele Gastronomiebetriebe bedeutet die neue Regelung jedoch eine weitere finanzielle Belastung in ohnehin wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Künftig werden unter anderem 0,50 € pro Einwegverpackung sowie 0,20 € pro Einwegbesteck oder Trinkhalm fällig. Gerade im To-Go-Geschäft steigen dadurch die Kosten spürbar – sowohl für Betriebe als auch für Kunden.

Die Forderung nach Mehrweg klingt auf den ersten Blick sinnvoll, doch in der Praxis fehlen insbesondere für Pizza, Burger oder Pommes oft praktikable Lösungen ohne Qualitätsverlust.

Aus unserer Sicht braucht es daher einen ausgewogenen Ansatz:

  • Aufklärung statt zusätzlicher Belastungen
  • Bessere Infrastruktur und mehr Müllbehälter
  • Konsequente Kontrollen für faire Wettbewerbsbedingungen

Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Realität dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden.

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